Sommer, wie er sein soll – Rügen in vollen Zügen
Ob barfuß durchs Watt, mit dem Rad durch Felder oder bei Sonnenuntergang am Bodden: Rügens Süden ist im Sommer ein Spielplatz für Genießer, Abenteurer und stille Beobachter.
Wenn der Morgen nach Salz schmeckt
Früh am Tag liegt ein goldener Schleier über den Wiesen von Middelhagen. Die Vögel sind wach, das Licht tanzt auf dem Wasser, und wer jetzt aufbricht – zu Fuß, mit dem Rad oder im Kanu – erlebt Rügen in seiner reinsten Form. Einmal quer durch die Landschaft, vorbei an blühenden Heckenrosen, reetgedeckten Dächern und dem leisen Plätschern des Boddens.
Zwischen Deich und Dünen
Rügens Strände sind mehr als nur Badeorte. In Lobbe oder Thiessow lädt der feine Sand zum Verweilen ein, die Ostsee lockt mit klarem Wasser. Und wer genug vom Sonnenbaden hat, wandert ein Stück weiter: über das Reddevitzer Höft, durch dichte Küstenwälder oder zu versteckten Buchten, wo Zeit und Lärm nicht hinkommen.
Sommer für alle Sinne
Für Familien gibt es Bernsteinjagd im Spülsaum, für Aktive geführte Radtouren über die Halbinsel, für Kulturfreunde Konzerte in alten Dorfkirchen. Am Hafen von Gager schaukeln Boote im Takt des Windes, Fisch wird direkt vom Kutter verkauft – und irgendwo spielt eine Geige auf einer Gartenterrasse. Der Sommer auf Rügen ist mehr als warm: er ist lebendig, duftend, voll von kleinen Wundern.
Wenn der Tag golden wird
Und wenn der Abend kommt? Dann beginnt das große Staunen. Der Himmel über Mönchgut färbt sich rot und lila, die Stille kehrt zurück. Vielleicht klingt der Tag aus mit einem Picknick am Bodden, einem Glas Wein am Reetdach oder einfach barfuß im Gras. Denn der Sommer auf Rügen – der bleibt nicht an der Haut kleben. Er geht unter die Haut.